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Falkenberg - im Land der tausend Teiche


Der Landkreis Tirschenreuth ist wortwörtlich das Land der tausen Teiche. Heute gibt es hier wieder etwa 4.000 Teiche. Im Mittelalter breiteten sich auf dem Gebiet des jetzigen Landkreises Tirschenreuth etwa 10.000 Teiche aus. Kurz nach 1800 war der Fischpreis niedrig, Fisch "out" und viele Teiche wurden trockengelegt. Erst ab 1880 wurde die Fischzucht wieder wirtschaftlich lukrativ und viele, inzwischen verwilderte Teiche wieder genutzt.

Einige deser Teiche bilden heute die Waldnaabaue, dien Bundes-Naturschutz-Großprojekt. Malerisch schlängelt sich die Waldnaab zwischen Tirschenreuth und Falkenberg durch eine der schönsten und ökologisch bedeutensten Teichlandschaften Europas. Die naturnahe, ökologisch verträgliche Teichwirtschaft im Landkreis Tirschenreuth hat durch ihre traditionelle Wirtschaftsweise eine Vielzahl wertvoller Biotope geschaffen und bis heute erhalten. Tierarten wie der Schwarzstorch, der Eisvogel oder der Moorfrosch und Pflanzen wie Sonnentau, Arinka und Buschnelke finden in der Waldnaabaue noch einen ungestörten Lebensraum.

Eine ganze Anzahl Landwirte im Landkreis Tirschenreuth besitzen neben ihren Äckern und Wiesen auch Teiche. Bei einigen dieser Landwirte ist der Ertrag aus den Teichen nicht nur ein Zubrot, sondern bringt einen größeren, manchmal sogar den überwiegenden Teil des Einkommens. Man kann diese Teichwirte mit Recht als Fischbauern bezeichnen.

Wer sich näher für die Entwicklung, Geschichte und Arbeiten rund um die heimische Teichwirtschaft interessiert, für den ist ein Besuch des Oberpfälzer Fischereimuseums unumgänglich. Es ist das einzige Museum in Deutschland, das ausschließlich der Fischerei und der Gewässerkunde gewidmet ist. Gerade auch für Kinder ist das Museum sehr interessant. Im Fischereimuseum können Fische sprechen. Was würden wohl Fische erzählen, wenn sie sprechen könnten?

 

Aktuelles aus Falkenberg

Burg Falkenberg

Burg Falkenberg

Die ältesten Mauerreste der noch bewohnten Höhenburg, die die engen Gassen des Ortes an der Waldnaab überragt, sollen aus dem 11. Jahrhundert stammen. Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Burg im Jahre 1154. 

Seit ihrer Entstehung hatte dieser Wehrbau viele Besitzer. Waren es zu Beginn die Falkenberger und dann die Leuchtenberger, so kam die Burg um 1300 in den Besitz des Klosters Waldsassen. Um 1571 war sie im kurpfälzischem Besitz. Kurz vor Ende des Dreißigjährigen Krieges wurde die Burg von dem schwedischen General Königsmarck beschossen und erobert. Bei der Säkularisierung ging die Burg 1803 in den Besitz des Königreichs Bayern über. 1809 wurde ein Drittel des Bergfrieds abgetragen und die Steine zum Bau des Pfarrhofs verwendet. Jahrzehnte danach wurde die Burg unter Denkmalschutz gestellt. Von 1936 bis 1939 wurde sie vom damaligen Besitzer, Friedrich Werner von der Schulenburg, wieder aufgebaut und denkmalgerecht restauriert. Der damalige deutsche Botschafter in Moskau wollte darin seinen Lebensabend verbringen. Später war er jedoch in das Attentat vom 20. Juli 1944 auf Adolf Hitler verwickelt und wurde deswegen am 10. November 1944 in Berlin-Plötzensee nach einem Urteil des Volksgerichtshofs hingerichtet. 

Bis 2008 war die Burg im Besitz der Familie von der Schulenburg. Seit 2009 gehört die Burg dem Markt Falkenberg, der sie von der Familie von der Schulenburg gekauft hat. 

Nach umfassender Renovierung wurde die Burg am 13.11.2015 feierlich eingeweiht und wieder eröffnet.

Weitere Informationen zur Burg Falkenberg erhalten sie auf der Homepage der Burg Falkenberg Opens external link in new windowwww.burg-falkenberg.bayern.

 

Waldnaabtaal

Inmitten des Oberpfälzer Waldes, des Burgenlandes Bayerns, erstreckt sich östlich der Bahnlinie München-Berlin und der Autobahn A93 Rgensburg-Hof zwischen Falkenberg und Windischeschenbach ein einzigartiges Naturschutzgebiet, das Waldnaabtal. Zwei altehrwürdige Burgen, Neuhaus und Falkenberg, Zeugen längst vergangener Zeit, sind Anfang und Ende des wildromantischen Gebirgstales. Malerische Felspartien, über 30 m sich auftürmende Granitmassen umsäumen das erlenbestandene Flussbett, in dem bizarre, ungeschlachtete Steinriesen den Lauf der Waldnaab zu hemmen versuchen. 

Gewaltige Felsgebilde und das Dunkel der Fichten schaffen einen ernsten Charakter, den jedoch leichtgrüne Farnwedel, zartfarbige Blumensterne, helle Birken und Buchen, silbrige Wellenkämme und weiße Schaumkronen des Wassers erfreulich auflockern.

Wanderer und Radfahrer haben den größten Genuss. Autofahrer haben die Möglichkeit, Tannenlohe anzufahren und zu Fuß die markantesten Punkte zu besuchen. Der Besucher von Süden kann von Windischeschenbach das Tal auf romantischen Waldwegen erreichen.

Der Fußweg von Falkenberg durch das Waldnaabtal zur Ausflugsgaststätte Blockhütte (Tel. 09637/415; Montag Ruhetag) beträgt ca. 1 1/2 Stunden.

Ein kürzerer Weg ins Waldnaabtal ist über Tannenlohe-Ödwalpersreuth möglich. Der Fußweg ab dem Parkplatz beträgt ca. 15 Minuten zur Blockhütte, die etwa die Mitte des Tales markiert.

Weitere Bilder zum Waldnaabtal sehen Sie in der Bildergalerie. Einen Sonderprospekt Waldnaabtal können Sie unter folgender Adresse anfordern:

Markt Falkenberg
Verwaltungsgemeinschaft Wiesau
Marktplatz 1
95676 Wiesau
Tel. 09634/9200-0
poststelle (at) wiesau.de

 

Burg Falkenberg Waldnaabtaal