In der ZDF-Sendung „WISO“ vom 19.12.2011 sind Hausbesitzer aufgefordert worden, bis zum Jahresende gegen die Grundsteuer „Widerspruch/Einspruch“ einzulegen. Aus unserer Sicht stellt sich die Angelegenheit, wie folgt,...[mehr]
Traditionell ist in der Zeit zwischen Weihnachten und Dreikönig in Falkenberg "Festspielzeit". So auch in diesem Jahr. Die Burgschauspieler führen diesmal das Stück "Der eingebildete Kranke" auf. Die...[mehr]
Mit Unterstützung der Falkenberger Vereine konnte wieder ein attraktives Ferienprogramm für Kinder und Jugendliche zusammengestellt werden. Während der Sommerferien laden die Vereine zu interessanten und...[mehr]
Auf der Freilichtbühne unterhalb der Burg Falkenberg ist wieder Festspielzeit. Die Falkenberger Burgschauspieler proben derzeit für das Stück "Der verkaufte Großvater". Karten für die Aufführungen am 12., 13. und 14....[mehr]
Die Falkenberger Vereine laden Sie ein zum Bürgerfest am 30. und 31. Juli 2011 auf dem Marktplatz in Falkenberg An beiden Tagen erwartet die Besucher ein buntes Programm für Jung und Alt. Für beste musikalische Unterhaltung...[mehr]
Am 9. Mai 2011 findet nach fast genau 24 Jahren wieder ein Zensus statt, damals noch Volkszählung genannt. Deutschland beteiligt sich damit an einer europaweiten Volkszählungsrunde, die für die Jahre 2010/2011 gesetzlich...[mehr]
Mit dem Musical "Unterwegs im Vertrauen" nahm der Kolpingchor Falkenberg unter der Leitung von Martina Mark die Zuhörer mit auf eine Reise durch die Bibel. Dieses Musical führte der Chor bereits 2005 auf. In der...[mehr]
Falkenberg kann jetzt auch von einer Webcam aus betrachtet werden. Diese ist installiert bei der...
Am Mittwoch, 27. April 2011 sendete das Bayerische Fernsehen zwei Beiträge über Falkenberg. Unter...

Die ältesten Mauerreste der noch bewohnten Höhenburg, die die engen Gassen des Ortes an der Waldnaab überragt, sollen aus dem 11. Jahrhundert stammen. Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Burg im Jahre 1154.
Seit ihrer Entstehung hatte dieser Wehrbau viele Besitzer. Waren es zu Beginn die Falkenberger und dann die Leuchtenberger, so kam die Burg um 1300 in den Besitz des Klosters Waldsassen. Um 1571 war sie im kurpfälzischem Besitz. Kurz vor Ende des Dreißigjährigen Krieges wurde die Burg von dem schwedischen General Königsmarck beschossen und erobert. Bei der Säkularisierung ging die Burg 1803 in den Besitz des Königreichs Bayern über. 1809 wurde ein Drittel des Bergfrieds abgetragen und die Steine zum Bau des Pfarrhofs verwendet. Jahrzehnte danach wurde die Burg unter Denkmalschutz gestellt. Von 1936 bis 1939 wurde sie vom damaligen Besitzer, Friedrich Werner von der Schulenburg, wieder aufgebaut und denkmalgerecht restauriert. Der damalige deutsche Botschafter in Moskau wollte darin seinen Lebensabend verbringen. Später war er jedoch in das Attentat vom 20. Juli 1944 auf Adolf Hitler verwickelt und wurde deswegen am 10. November 1944 in Berlin-Plötzensee nach einem Urteil des Volksgerichtshofs hingerichtet.
Bis 2008 war die Burg im Besitz der Familie von der Schulenburg. Seit 2009 gehört die Burg dem Markt Falkenberg, der sie von der Familie von der Schulenburg gekauft hat.
Die Burg Falkenberg können Sie auch besuchen. Sie sind gerne willkommen zu Führungen durch das mittelalterliche Gemäuer mit seiner langen, wechselvollen Geschichte.
Besuche nach telefonischer Voranmeldung unter Tel.Nr. 09634/9200-0,
nach Dienstschluss und am Wochenende unter Tel. Nr. 0170 5857701.
Eintrittspreise: 2,00 Euro Erwachsene, 1,00 Euro Kinder
Mindesteintritt: 15,00 Euro, d.h. Führungen werden auch für Einzelpersonen oder kleine Gruppen gemacht, jedoch nicht unter dem Mindesteintritt.
Weitere Informationen zur Burg Falkenberg erhalten Sie hier.
Der Verein "Forum Falkenberg - Freunde der Burg e.V." hat sich zum Ziel gesetzt, die Gemeinde Falkenberg bei der Erhaltung der Burg als historisches Baudenkmal und Gedenkstätte für Botschafter Friedrich Werner Graf von der Schulenburg als Diplomat und Widerständler im III. Reich bei der Beratung und Entwicklung eines Nutzungskonzeptes zu unterstützen. Von vorraniger Bedeutung ist dabei die Bewahrung und Weiterentwicklung des Burgmuseums zu einer Gedenkstätte, die auch Ausstellungen und Veranstaltungen zum Thema internationale Verständigung, insbesondere Ost-West-Dialog, beinhaltet.
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Inmitten des Oberpfälzer Waldes, des Burgenlandes Bayerns, erstreckt sich östlich der Bahnlinie München-Berlin und der Autobahn A93 Rgensburg-Hof zwischen Falkenberg und Windischeschenbach ein einzigartiges Naturschutzgebiet, das Waldnaabtal. Zwei altehrwürdige Burgen, Neuhaus und Falkenberg, Zeugen längst vergangener Zeit, sind Anfang und Ende des wildromantischen Gebirgstales. Malerische Felspartien, über 30 m sich auftürmende Granitmassen umsäumen das erlenbestandene Flussbett, in dem bizarre, ungeschlachtete Steinriesen den Lauf der Waldnaab zu hemmen versuchen.
Gewaltige Felsgebilde und das Dunkel der Fichten schaffen einen ernsten Charakter, den jedoch leichtgrüne Farnwedel, zartfarbige Blumensterne, helle Birken und Buchen, silbrige Wellenkämme und weiße Schaumkronen des Wassers erfreulich auflockern.
Wanderer und Radfahrer haben den größten Genuss. Autofahrer haben die Möglichkeit, Tannenlohe anzufahren und zu Fuß die markantesten Punkte zu besuchen. Der Besucher von Süden kann von Windischeschenbach das Tal auf romantischen Waldwegen erreichen.
Der Fußweg von Falkenberg durch das Waldnaabtal zur Ausflugsgaststätte Blockhütte (Tel. 09637/415; Montag Ruhetag) beträgt ca. 1 1/2 Stunden.
Ein kürzerer Weg ins Waldnaabtal ist über Tannenlohe-Ödwalpersreuth möglich. Der Fußweg ab dem Parkplatz beträgt ca. 15 Minuten zur Blockhütte, die etwa die Mitte des Tales markiert.
Weitere Bilder zum Waldnaabtal sehen Sie in der
Bildergalerie. Einen Sonderprospekt Waldnaabtal können Sie unter folgender Adresse anfordern:
Markt Falkenberg
Verwaltungsgemeinschaft Wiesau
Marktplatz 1
95676 Wiesau
Tel. 09634/9200-0
poststelle (at) wiesau.de