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Willkommen in Falkenberg!

Aktuelle Informationen zur Sanierung und Verbesserung der Wasserversorgung und zu den Verbesserungen im Bereich der Abwasserbeseitigung

 

Der Marktgemeinderat hat sich in vielen Sitzungen mit der Sanierung und Verbesserung der Wasserleitungen beschäftigt und Aufträge an die Baufirmen vergeben. Die Maßnahmen sind dringend notwendig, wie eine lange Liste an Wasserohrbrüchen zeigt. Erst jüngst im November 2021 kam es wieder zu einem Rohrbruch im Bereich des Marktplatzes. Die Maßnahmen dulden keinen Aufschub mehr, da sich der Zustand des alten Leitungsnetzes aus den 1950er Jahren zuletzt deutlich verschlechtert hat, aber auch weil es gerade jetzt für einen relativ kurzen Zeitraum hohe Förderungen des Freistaates Bayern (RZWas 2018 und 2021 in den Härtefallstufen I und II) gibt. Voraussichtlich laufen diese Förderung 2024 wieder aus. Die Marktgemeinde möchte das Bestmögliche für die Bürger an Förderungen herausholen, weswegen die Maßnahmen in diesem Zeitraum umgesetzt werden müssen.

Die Sanierung erhöht die Sicherheit der Wasserversorgung und minimiert die Gefahr des Eintrages von Keimen und anderen Verunreinigungen. Auch die Belastbarkeit des Netzes bei Druckschwankungen, wie sie zum Beispiel bei der Entnahme von Wasser durch die Feuerwehr auftreten, wird besser. An einigen Stellen wird die Versorgungssicherheit der betreffenden Gebiete durch Ringschlüsse erhöht und werden bessere Möglichkeiten zur Wartung des Netzes geschaffen.

Die Planung hat das Ingenieurbüro Bork erstellt, das auch die bauliche Umsetzung begleitet. Derzeit sind weniger als die Hälfte der vorgesehenen Maßnahmen umgesetzt. Die Ausschreibung für die Arbeiten an weiteren knapp 1.600 Metern Wasserleitung im Jahr 2022 werden noch im Dezember 2021 veröffentlicht. Im Jahr 2023 stehen dann nochmals 1.100 Meter im Plan. Daher können die folgenden Zahlen nur eine Momentaufnahme sein.

 

Wasserversorgung:

Die derzeitigen Kosten sind zu einem großen Teil nach wie vor Annahmen aufgrund der Kostenschätzungen aus dem Jahr 2020. Weniger als die Hälfte ist erst umgesetzt. Insgesamt sieht das Gesamtkonzept zur Verbesserung und Sanierung Wasserversorgung Kosten in Höhe von 2.591.000 vor, wovon derzeit gut 1.000.000 Euro an Baukosten abgerechnet wurde. Insgesamt erwarten wir aus der sog. RZWas-Förderung Zuwendungen in Höhe von 1.746.000 Euro. Es verbleibt gemäß der Prognose ein voraussichtlicher Eigenanteil von 845.000 Euro im Bereich der Wasserversorgung. Bereits erfolgte Maßnahmen ab dem Jahr 2016 (Umbau Hochbehälter, Bypass Thann, Tirschenreuther Straße, Bodenreuther Weg) müssen alle einbezogen und sind in den Zahlen entsprechend inkludiert. Insgesamt werden die meisten Maßnahmen von 2016 bis voraussichtlich 2023 mit drei verschiedenen Fördersätzen zwischen 50 und 80 Prozent gefördert. Dies hängt von der jeweiligen Härtefallstufe ab, in die die Maßnahme eingeordnet werden kann. Einige wenige Maßnahmen sind gar nicht förderfähig.

 

Abwasserbeseitigung:

Im Bereich der Abwasserbeseitigung (Kanalisation) sind die Maßnahmen bei weitem nicht so umfangreich. Hier schlagen im Wesentlichen die Auswechslung in der Wiesauer Straße zu Buche so wie das erstmals erstellte digitale Leitungskataster und die umfangreichen Kamerabefahrungen, die mittlerweile abgeschlossen sind. Für die Auswechslung in der Wiesauer Straße sind Kosten von 284.000 Euro zu erwarten. Das digitale Kanalkataster und die Befahrungen kosten rund 143.000 Euro. Im Bereich der Abwasserentsorgung ergeben sich also Investitionen von rund 427.000 Euro mit einer Förderung von 212.000 Euro bei einem voraussichtlichen Eigenanteil von 215.000 Euro.

 

Finanzierung:

Die Wasserversorgung wie auch die Abwasserbeseitigung sind per Gesetz sogenannte kostenrechnende Einrichtungen, die bekanntermaßen kostendeckend zu betreiben sind. Dies wird auch streng geprüft. Entsprechend muss der verbleibende Eigenanteil der Marktgemeinde von den Nutzern gegenfinanziert werden. Über die Finanzierungsart der genannten Maßnahmen muss der Marktgemeinderat noch entscheiden. Die Marktgemeinde informiert in öffentlichen Sitzungen des Marktrates, in der Presse sowie über die Homepage sofern es Neuerungen gibt.

Darüber hinaus möchten wir Sie informieren, welche Straßenzüge in den Jahren 2022 und 2023 hinsichtlich Baumaßnahmen im Bereich der Wasserleitung vorgesehen sind.

 

2022: Insgesamt knapp 1.600 Meter

Premenreuther Straße

Kindergartenweg

Egerbergweg

Birkenweg

In der Schwaige

Naabweg (inklusive Waldnaabquerung)

Kirchgasse

Gumpener Weg

Am Schloßberg

Tirschenreuther Straße (zweiter Abschnitt)

 

2023: Insgesamt gut 1.100 Meter

Hammermühlweg

Gumpener Weg (zweiter Teil)

Kalvarienbergweg

Schönfichter Straße

Florianweg

Kienbruckweg

Tirschenreuther Straße (dritter Abschnitt)

 

 

 

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Burg Falkenberg

Burg Falkenberg

Die ältesten Mauerreste der noch bewohnten Höhenburg, die die engen Gassen des Ortes an der Waldnaab überragt, sollen aus dem 11. Jahrhundert stammen. Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Burg im Jahre 1154. 

Seit ihrer Entstehung hatte dieser Wehrbau viele Besitzer. Waren es zu Beginn die Falkenberger und dann die Leuchtenberger, so kam die Burg um 1300 in den Besitz des Klosters Waldsassen. Um 1571 war sie im kurpfälzischem Besitz. Kurz vor Ende des Dreißigjährigen Krieges wurde die Burg von dem schwedischen General Königsmarck beschossen und erobert. Bei der Säkularisierung ging die Burg 1803 in den Besitz des Königreichs Bayern über. 1809 wurde ein Drittel des Bergfrieds abgetragen und die Steine zum Bau des Pfarrhofs verwendet. Jahrzehnte danach wurde die Burg unter Denkmalschutz gestellt. Von 1936 bis 1939 wurde sie vom damaligen Besitzer, Friedrich Werner von der Schulenburg, wieder aufgebaut und denkmalgerecht restauriert. Der damalige deutsche Botschafter in Moskau wollte darin seinen Lebensabend verbringen. Später war er jedoch in das Attentat vom 20. Juli 1944 auf Adolf Hitler verwickelt und wurde deswegen am 10. November 1944 in Berlin-Plötzensee nach einem Urteil des Volksgerichtshofs hingerichtet. 

Bis 2008 war die Burg im Besitz der Familie von der Schulenburg. Seit 2009 gehört die Burg dem Markt Falkenberg, der sie von der Familie von der Schulenburg gekauft hat. 

Nach umfassender Renovierung wurde die Burg am 13.11.2015 feierlich eingeweiht und wieder eröffnet.

Weitere Informationen zur Burg Falkenberg erhalten sie auf der Homepage der Burg Falkenberg www.burg-falkenberg.bayern.

Waldnaabtaal

Inmitten des Oberpfälzer Waldes, des Burgenlandes Bayerns, erstreckt sich östlich der Bahnlinie München-Berlin und der Autobahn A93 Rgensburg-Hof zwischen Falkenberg und Windischeschenbach ein einzigartiges Naturschutzgebiet, das Waldnaabtal. Zwei altehrwürdige Burgen, Neuhaus und Falkenberg, Zeugen längst vergangener Zeit, sind Anfang und Ende des wildromantischen Gebirgstales. Malerische Felspartien, über 30 m sich auftürmende Granitmassen umsäumen das erlenbestandene Flussbett, in dem bizarre, ungeschlachtete Steinriesen den Lauf der Waldnaab zu hemmen versuchen. 

Gewaltige Felsgebilde und das Dunkel der Fichten schaffen einen ernsten Charakter, den jedoch leichtgrüne Farnwedel, zartfarbige Blumensterne, helle Birken und Buchen, silbrige Wellenkämme und weiße Schaumkronen des Wassers erfreulich auflockern.

 

Wanderer und Radfahrer haben den größten Genuss. Autofahrer haben die Möglichkeit, Tannenlohe anzufahren und zu Fuß die markantesten Punkte zu besuchen. Der Besucher von Süden kann von Windischeschenbach das Tal auf romantischen Waldwegen erreichen.

Der Fußweg von Falkenberg durch das Waldnaabtal zur Ausflugsgaststätte Blockhütte (Tel. 09637/415; Montag Ruhetag) beträgt ca. 1 1/2 Stunden.

Ein kürzerer Weg ins Waldnaabtal ist über Tannenlohe-Ödwalpersreuth möglich. Der Fußweg ab dem Parkplatz beträgt ca. 15 Minuten zur Blockhütte, die etwa die Mitte des Tales markiert.

Weitere Bilder zum Waldnaabtal sehen Sie in der Bildergalerie. Einen Sonderprospekt Waldnaabtal können Sie unter folgender Adresse anfordern:

Markt Falkenberg
Verwaltungsgemeinschaft Wiesau
Marktplatz 1
95676 Wiesau
Tel. 09634/9200-0
poststelle (at) wiesau.de

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